März-Versammlung

18. März 2018

Schney. Gut besucht war die Märzversammlung des SPD-Ortsvereins Schney, bei der zunächst die Delegierten zur Unterbezirkskonferenz für die Europawahl 2019 gewählt wurden. Elke Werner, Anne Pawlik, Günther Scheler und Hans-Heinrich Bergmann werden die Schneyer Sozialdemokraten bei dieser Veranstaltung vertreten.

Informationen aus der Stadtratsarbeit

Ehrenvorsitzender Rudi Breuning berichtete dann über wichtige Themen aus der Stadtratsarbeit, wobei er sich vor allem auf die massiven Probleme konzentrierte, die bei der geplanten Dorferneuerung in Klosterlangheim auftraten, als man die historischen Kanäle des ehemaligen Zisterzienserklosters in Augenschein nahm. Dabei habe sich unter anderem herausgestellt, dass die vorliegenden alten Karten nicht oder nur lückenhaft den tatsächlichen Verlauf der Kanäle darstellen, dass man in der Vergangenheit bei Kanalsanierungen die Gegebenheiten nicht ausreichend berücksichtigt habe, und dass sich infolgedessen bei mehreren historischen Klostergebäuden im Innen- und Außenbereich bedeutende Schäden eingestellt haben, weil das Wasser nicht mehr abgeleitet werden kann. Dadurch seien sogar Gefahrenbereiche entstanden, die es nötig gemacht haben, die Geschwindigkeit bei der Ortsdurchfahrt auf 30 km/h zu beschränken. Der finanzielle Aufwand, der zur Beseitigung der Mängel erforderlich sei, werde viele Millionen Euro betragen und auch bei guter Bezuschussung den Stadthaushalt einige Zeit belasten, führte Rudi Breuning aus.

Mitgliederbefragung zur Großen Koalition

Breiten Raum in der Diskussion nahm anschließend der Ausgang der SPD-Mitgliederbefragung zur Bildung einer großen Koalition ein. Einig war man sich hierbei in der Auffassung, dass die Jamaika-Parteien, allen voran die FDP, offen-sichtlich nicht in der Lage gewesen seien, eine funktionierende Regierung zu bilden. Den zahlreichen Diskussionsbeiträgen war zu entnehmen, dass die Schneyer Sozialdemokraten trotz beachtlicher Erfolge bei den Beratungen zu einem Koalitionsvertrag durchaus geteilter Meinung über Sinn und Notwendigkeit eines erneuten Eintritts in eine Regierung Merkel sind. Einigkeit herrschte in der Auffassung, dass man als demokratische Partei die Mehrheitsentscheidung der Mitglieder respektieren müsse und nun darauf achten werde, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Grundsätze mit Substanz gefüllt werden. Von den Verantwortlichen an der Spitze der Partei müsse alles getan werden, dass in Zukunft die SPD als der Urheber der im Koalitionsvertrag vereinbarten Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde.

Abschließend lud der stellvertretende Vorsitzende Hans-Heinrich Bergmann, der die Versammlung für die erkrankte erste Vorsitzende Elke Werner leitete, zur Mithilfe bei der Aufräumaktion „Rama Dama“ am kommenden Samstag ab 13:30 Uhr ein. Die April-Versammlung des SPD-Ortsvereins Schney wird im Rahmen einer Wanderung zur Keller-Wirtschaft mit anschließendem gemütlichem Beisammensein stattfinden. Der genaue Abmarschzeitpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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