Geschichte der Sozialdemokratie in Schney

Der Anfang im Jahre 1871

Die Geschichte der Sozialdemokratie begann in Schney im Herbst 1871, als die von Not und Existenzangst geplagten Arbeiter unserer Gemeinde erkannten, wie stark Einigkeit sie machen kann. Sie gründeten deshalb den "Krankenunterstützungsverein", eine Selbsthilfeorganisation, die ihren Mitgliedern die Möglichkeit bot, auch im Krankheitsfall ihre Selbstachtung zu wahren und ohne Betteln und die damit verbundenen Demütigungen zu überleben.

Noch im gleichen Jahr wurde vom rotbärtigen Schmiedemeister Fritz Weber, dem "Meister Kropp", der auf seiner Wanderschaft mit dem Gedankengut der Sozialdemokratie in Berührung gekommen war, der "Sozialdemokratische Wahlverein" ins Leben gerufen. Unterstützt wurde er dabei vom gestandenen Nürnberger Sozialdemokraten Karl Grillenberger , der mehrmals zu politischen Vorträgen und Diskussionen nach Schney kam, und alsbald mehrere der im Elend lebenden Korbmacher-Heimarbeiter für die Idee der sozialen Gerechtigkeit zu begeistern wusste. Zu den Stammvätern aus der Gründerzeit gehören ebenso Heinrich Völk, Nikolaus Förtsch, Josef Mahr und Nikolaus Gärtner.

Von Anfang an war man sich darüber im klaren, dass der Erfolg der Sozialdemokratie davon abhing, dass man die Ideen ständig weiter­verbreitete und neue Gesinnungsgenossen warb. Und die Schneyer Genossen müssen von Anfang an glühende Verfechter ihrer Idee gewesen sein, denn sie scheuten weder Mühen noch Gefahren und schafften - ohne die uns selbstverständlichen Hilfsmittel wie Kraftfahrzeuge oder Telefon und bei weit mehr als 40 Arbeitsstunden pro Woche - Ansatzpunkte in weitem Umkreis, z. B. in Schottenstein, Seßlach, Neundorf, Pferdsfeld, Schwürbitz, Marktzeuln, Burgkunstadt, Burkersdorf, Schmölz, Oberlangenstadt, Theisenort, Kronach und Stockheim!

1878 - 1890 : Wirken in der Illegalität

Als der SPD-Ortsverein Schney 7 Jahre alt war, versuchten Bismarck und seine Kumpane, durch ihr schändliches "Sozialistengesetz" Kindsmord an der SPD zu begehen, und auch die Schneyer Sozialdemokraten wurden gezwungen, in der Illegalität für ihre gerechte Sache zu kämpfen. Besonders geschickt tat dies der junge Christoph Birnstiel , der "gefährliche" Schriften in einem Geheimfach seines Taubenschlages versteckte und dem es gelang, im Jahr 1888 im (fast 30 km von Schney entfernten) Weiler Lopphof eine äußerst eindrucksvolle Maifeier zu organisieren, während die "radikalen Arbeiter" von der Polizei vergeblich in Schney gesucht wurden.

Zwei Jahre später war es mit dem Sozialistengesetz vorbei, und noch 1890 gab es zwei Großveranstaltungen mit prominenten Rednern in Schney: die bisher größte Maifeier mit Johann Scherm aus Nürnberg und eine öffentliche Versammlung mit Wilhelm Liebknecht , einem der programmatischen Führer der Partei. Die Obrigkeit mochte die aus den Reichstagswahlen vom 20. Februar 1890 als Sieger her­vorgegangenen Sozialdemokraten immer noch nicht, und dass sie die Bedeutung des SPD-Ortsvereins Schney erkannt hatte, - 75 % der Schneyer hatten SPD gewählt - beweist die Tatsache, dass man es für nötig hielt, jeweils einen Großeinsatz der Polizei zu veranlassen: vom Dorfeingang (Wöhner) bis zur Eisenbahnbrücke stand alle 10 m ein Gendarm mit aufgepflanztem Bajonett. Die Versammlung auf dem Anwesen des Gasthofs "Thierstein" (1. Mai) wurde zusätzlich von mehreren Regierungsbeamten überwacht.

Die Nickelbürger

Wenn man glaubt, dass bei der Grundstimmung in der Bevölkerung auch automatisch die Geschicke der Gemeinde von den Sozialdemokraten bestimmt werden konnten, so irrt man sich. Das Recht, bei Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben hatten nämlich nur die (betuchten) "Bürger" und einige Veteranen des 1870/71-er Krieges, die das Wahlrecht geschenkt erhalten hatten; im Jahre 1899 durften somit von den 1800 Einwohnern der Gemeinde Schney nur ganze 80 zu den Wahlurnen gehen; die anderen konnten sich das teure Wahlrecht nicht leisten.

Diese Missstände gefielen natürlich unseren Vorfahren nicht, und mit gewohnter Energie und einer gehörigen Portion Pfiffigkeit machten sie sich an die Arbeit: 1900 gründeten sie die Konsumgenossenschaft Schney und beendeten damit das Preisdiktat für die wichtigsten Güter der Lebenshaltung; die Dominanz der "Bürgerlichen" im Vereinsleben wurde durch verstärkte Aktivitäten in bestehenden Vereinen eingeschränkt, und wo das nicht möglich war, wurden von den Arbeitern eigene Gemeinschaften gegründet: von 1903 bis in die 60-er Jahre gab es einen Arbeiter-Radfahr-Verein, und am 3. August 1907 erfolgte in der Gaststätte "Zur Mainlust" die Gründung des Arbeiter-Turnvereins "Freie Turnerschaft Schney", dieses erfolgreichen Vereins, der die Geschichte und das Bild unserer Gemeinde positiv mitgeprägt hat. 1909 folgte die Einrichtung der Baugenossenschaft, die den Erwerb von Wohnraum durch Arbeiter zum Ziel hatte, und im gleichen Jahr wurde bereits die Korbmacher-Vereinigung ins Leben gerufen, die ihren Mitgliedern dabei half, sich von den vorwiegend in Lichtenfels angesiedelten und in ihrer Profitgier geradezu unverschämten Händlern unabhängig zu machen.

1911 war in zweifacher Hinsicht ein entscheidendes Jahr für die Arbeiterschaft in und um Schney: zum einen wurde unter Führung des Schneyer Genossen Johann Barth der erste Streik (bei der Lichtenfelser Firma Rauch) durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen, und zum anderen gründeten die Schneyer Sozialdemokraten den "Verein zur Erwerbung des Bürgerrechts", nachdem die noch vorherrschende bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat einen SPD-Antrag abgelehnt hatte, der auf die Aufhebung der für einen einzelnen Arbei­ter kaum erschwinglichen Gebühren - über 20,00 DM - für das Bürgerrecht abzielte.

Woche für Woche opferten nun die Mitglieder dieses Vereins einen "Nickel" (= 10 Pfennige), und es müssen viele gewesen sein, und es müssen auch einige Fanatiker - im positiven Sinn natürlich - dabei gewesen sein, die mehr als die 10 Pfennig pro Woche beitrugen, denn noch vor der Gemeindewahl im Dezember 1912 reichte das Geld für den Erwerb von 70 Bürgerrechten - durch ca. 15.000 Nickel!.

Damit war es mit der Vorherrschaft der "Bürgerlichen" endgültig vorbei: seit dem 1. Januar 1913 hat es in Schney - mit Ausnahme der 12 Jahre, die das "1000-jährige Reich" bestand - bis zur Zwangseingemeindung im Jahr 1978 nur sozialdemokratische Mehrheiten und Bürgermeister gegeben.

Der Name "Nickelbürger", wie die Schneyer seit 1912 von Freunden scherzhaft, von manchen anderen verächtlich genannt werden, ist für viele Einwohner auch nach 85 Jahren noch eine Ehrenbezeichnung.

Die Saalschlacht

In der kurzen Zeit bis zum ersten Weltkrieg und in den Jahren danach bis 1933 erlebte Schney unter der weitblickenden Führung der Sozialdemokraten eine Zeit des Aufstiegs - Schney war eine der ersten Gemeinden im Landkreis mit einer Wasserleitung und elektrischem Licht - , und die Wähler dankten es mit Stimmenanteilen jeweils zwischen 70 und 80%. Dies war natürlich vor allem den Nazis ein Dorn im Auge, und 1929 waren sie frech genug, mit 100 ortsfremden SA-Schlägern und einem scharfzüngigen Redner im Stammbergersaal eine Versammlung mit dem Thema "60 Jahre Sozialdemokratie und keine Rettung" abhalten zu wollen.

Natürlich waren die Schneyer Sozialdemokraten ebenfalls anwesend, und zwar in stattlicher Zahl, und natürlich waren sie in friedlicher Absicht gekommen, "um zu diskutieren". Als nach und nach klar wurde, dass sich die Veranstalter weder an ihr eigenes Versammlungsthema halten wollten, noch an die vereinbarte Zusage, auch den aus Coburg angereisten Genossen Klingler zu Wort kommen zu lassen, schickten sich die Sozialdemokraten an, den Saal zu verlassen.

Nun machten die Nazis einen entscheidenden Fehler: sie bezichtigten die Schneyer Arbeiter der Feigheit. Dass auch dies - wie die übrige Nazipropaganda - eine Lüge war, verspürte die braune Bande bald darauf am eigenen Leib: zunächst flogen die Worte hin und her, dann Fäuste, Krüge, Stühle, Tischbeine, schließlich ganze Fässer, und erst als der ganze Saal in Trümmern lag, fand die Versammlung ein Ende. Verletzte gab es auf beiden Seiten, und 19 Schneyer wurden vor Gericht zitiert, dort jedoch umgehend freigesprochen.

Leider erging es dem braunen Pack außerhalb von Schney meist besser, und praktisch unmittelbar nach der letzten freien Wahl am 22. April 1933 (6 Gemeinderatssitze SPD, 4 NSDAP, Bürgermeister: Fritz Eberth , SPD) übernahm die Nazi-Diktatur auch in Schney die Macht. Zum zweiten und hoffentlich letzten Mal mussten die Sozialdemokra­ten in die Illegalität, und sie taten dies erfolgreich; viele meist im Ausland gedruckte sozialdemokratische Schriften erreich­ten über die Kuriere aus Schney ihr Ziel, ohne dass jemals einer von ihnen erwischt wurde.

Dennoch blieben Verfolgungen im Ort nicht aus: Konrad Witzgall, Johann Barth, Fritz Eberth, Heinrich Gärtner, Willy Hauffe, Max Witzgall und selbst der bereits 67-jährige Abgeordnete Wilhelm Hirsch wurden verhaftet und mussten teils im Konzentrationslager Dachau, teils im Gefängnis von Lichtenfels monatelange Gefangenschaft erdulden. Später standen sie noch jahrelang unter strenger Polizeiaufsicht.

Der SPD-Ortsverein Schney nach dem Wiederbeginn 1945

Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Mai 1945 war das Ende des "1000jährigen Reiches" und damit Ende Nationalsozialismus besiegelt. Die Zeit des Wiederaufbaus eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Frieden und Freiheit war nun gekommen.

Für die Schneyer Sozialdemokraten galt es, nach den Jahren des Verbots und der bitteren Enttäuschung, wieder anzufangen und eine alte, stolze Tradition fortzusetzen. Nach langen Verhandlungen mit der amerikanischen Militärregierung in Lichtenfels konnte die Wiederzulassung der SPD im Landkreis und damit auch die Wiederaufnahme der politischen Arbeit im Ortsverein Schney endlich erreicht werden. Bereits im November 1945 erfolgte die Wiedergründung durch 45 Mitglieder, von denen die meisten auch während der Nazizeit ihrer Überzeugung treu geblieben waren.

Dass die Wiedergründung nach dem Krieg so rasch möglich war, ist ein Verdienst von Fritz Eberth, dem auch - zunächst kommissarisch durch die Amerikaner - zusammen mit seinen Genossen die Verantwortung und Last des Wiederaufbaus übertragen wurde. Dass sie diese Pflicht trotz der widrigen Umstände erfolgreich er­füllten, möge das Ergebnis der ersten freien Wahlen nach 1945 im Januar 1946 beweisen: 70% der Stimmen entfielen auf Bürgermeister Fritz Eberth, und für die SPD als Partei wurden sogar 74 % abgegeben.

Bei den folgenden Wahlen wurde Fritz Ebert jeweils mit Mehrheiten zwischen 77 und 97% in seinem Amt bestätigt, und nach seinem Ausscheiden aus Altersgründen im Jahre 1966 konnte Nikolaus Stamm , der seit einigen Jahren Mitglied des bayerischen Landtags war, die Tradition ehrenamtlicher sozialdemokratischer Bürgermeister in Schney fortsetzen. Nach einem vom politischen Gegner teilweise mit sehr harten Bandagen geführten Wahlkampf erhielt Nikolaus Stamm am 11.6.1972 bei einer Wahlbeteiligung von 92% das Vertrauen von mehr als 75% der Schneyer, und von den 14 Gemeinderäten stellte die SPD 10!

Ähnliche Resultate wurden jeweils auch bei den Kreistags-, Landtags- und Bundestagswahlen erzielt. Dass dies den politischen Gegnern nicht gefiel, liegt auf der Hand, und da bis zum heutigen Tag neben der SPD keine politische Partei in Schney Fuß fassen konnte, versuchte man, der "roten Hochburg" auf andere Art und Weise beizukommen: unter dem Decknamen "Gemeindegebietsreform" wurde von der bayerischen Staatsregierung in München die Eliminierung der selbständigen Gemeinde Schney durch Eingemeindung nach Lichtenfels beschlossen.

Die jüngste Vergangenheit

Selbstverständlich waren die Sozialdemokraten zur Stelle, als diese Pläne ruchbar wurden, und sie versuchten, dieses Schicksal abzuwenden. Bürgermeister Stamm, der als Abgeordneter in München die Arroganz der Macht der rechten Mehrheitspartei am genauesten kannte, war davon überzeugt, dass die Regierung nicht von ihrem Beschluss abweichen würde, alle Gemeinden unter 5000 Einwohner aufzu­lösen. Dennoch bezeichnete er es als seinen sehnlichsten Wunsch, dass er nicht als letzter Bürgermeister von Schney in die Ge­schichte des Ortes eingehen möge. Dieser Wunsch ging in Erfüllung, doch leider anders als gedacht: am 6. Mai 1974 wurde er, nur 60 Jahre alt, aus dem Leben abberufen. Sein Nachfolger wurde der bisherige 2. Bürgermeister Erich Strähnz , der bei der Wahl am 28.7.1974 mit 1130 von 1246 abgegebenen Stimmen die Tradition der großartigen Ergebnisse für die Kandidaten der SPD fortsetzen konnte.

Auch in den letzten vier Jahren der Selbständigkeit wurden noch wichtige und weitreichende Entscheidungen getroffen, und so wurde denn am traurigsten Tag in der Geschichte von Schney, am 27. 4. 1978, eine völlig intakte, vorbildlich geführte und ausgestattete Gemeinde an die Stadt Lichtenfels übergeben, und mittlerweile scheint man sich in Schney mit der "Zwangsehe" mit der Kreisstadt abgefunden zu haben, wenngleich es auch hie und da Gelegenheit und Anlass gibt, von den Zeiten der Selbständigkeit zumindest zu träumen.

Wenn, wie vielfach vermutet, die eigentliche Absicht der Eingemeindung von Schney tatsächlich das Schleifen der "roten Hochburg" gewesen sein sollte, so hat man sich gründlich verrechnet. Der SPD-Ortsverein Schney ist auch nach fast 150 Jahren eine überaus lebendige und erfolgreiche Gemeinschaft von Gleichgesinn­ten, und es ist keineswegs so, dass, etwa durch die Zuzüge im Neu­baugebiet, allmählich eine "Ausdünnung" erfolgt. - im Gegenteil: nicht wenige der neuen Bürger spüren bald nach ihrer Ankunft in unserem Ort, dass sie willkommen sind, sie finden Anschluss in den Vereinen, sie fühlen die Tradition, sie werden Schneyer. Dies zeigen unter anderem auch die Wahlergebnisse, die nach wie vor auf allen Ebenen für die SPD um die 70 % betragen, während der größte politische Konkurrent meist deutlich unter der 30% -Marke bleibt.

Ein paar Worte zu den Arbeitsgemeinschaften

Im Jahre 1912 gründeten die Genossen Paul Strähnz und Hermann Schuster die erste politische Jugendorganisation, die SAJ (Sozialistische Arbeiterjugend) in Schney. Sie bestand mit einer kriegsbedingten Unterbrechung bis zur Gleichschaltung im Jahr 1933.

Nach dem 2. Weltkrieg sollte es noch Jahre dauern, bis auch diese Tradition fortgesetzt werden konnte: erst 1972 kam es auf Initia­tive von Nikolaus Stamm, Heinz Gärtner und Hans-Heinrich Bergmann zur Gründung der "Arbeitsgemeinschaft der Schneyer Jungsozialisten", kurz "Juso AG" genannt, deren etwa 60 Mitarbeiter, von denen die Mehrzahl auch Mitglieder der SPD sind, die Mutterpartei in kritischer Solidarität unterstützen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört natürlich in erster Linie die politische Bildung, doch großer Wert wird auch auf sinnvolle Frei­zeitgestaltung, soziales Engagement und Geselligkeit gelegt. Im Jubiläumsjahr 1996 wird die Arbeitsgemeinschaft der Schneyer Jungsozialisten von Christian Alberth geleitet.

Von 1986 bis 1996 gab es eine "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Schney-Lichtenfels", die sich allerdings nach den Kommunalwahlen 1996 wieder auflöste.

Die Vorsitzenden nach dem 2. Weltkrieg

Natürlich hängt der Erfolg eines Vereins in großem Maße von der Qualität der Führung ab, und der SPD-Ortsverein Schney war und ist in der glücklichen Lage, stets hervorragende Persönlichkeiten mit der Leitung seiner Geschicke beauftragen zu können.

Der erste Vorsitzende nach dem 2. Weltkrieg war Johann Stamm. Von 1948 bis 1955 leitete Gustav Krämer die Geschicke des Vereins. Die nächsten 2 Jahre fungierte noch einmal Johann Stamm als 1. Vorsitzender, bis er aus gesundheitlichen Gründen auf seine Wiederwahl verzichtete und von Werner Seidel abgelöst wurde. Von 1959 bis 1963 wurde der Verein von Hans Kirchner geführt, anschließend erhielt Gustav Krämer erneut das Vertrauen der Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung vom 16.1.1966 wurde er von Nikolaus Stamm abgelöst, der den Ortsverein dann bis zu seinem Tode am 6.5.1974 führte. Nachfolger von Nikolaus Stamm wurde Erich Strähnz, der das Amt des 1. Vorsitzenden bis zu seinem altersbedingten Rücktritt am 6.1.1986 innehatte. In den folgenden 6 Jahren stand Heinz Gärtner an der Spitze des Vereins.

Seit dem 6.1.1992 leitet nun Rudi Breuning , ein ebenso geradliniger wie rühriger Genosse, die Geschicke des traditionsreichen SPD-Ortsvereins Schney, und er tut dies, wie insbesondere die Wahlergebnisse der letzten Zeit zeigen, mit großem Geschick und Erfolg. Zur Zeit gehören dem SPD-Ortsverein Schney circa 160 Mitglieder an.

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